Eine neue Studie von TransUnion zeigt, dass 12 % der britischen Erwachsenen im Alter von 25 bis 34 Jahren vor der Weltmeisterschaft 2026 Opfer von Wettbetrug durch nicht lizenzierte Websites wurden. Die im Mai durchgeführte Forschung identifiziert London als die aktivste Wettregion des Landes.
Die von OnePoll zwischen dem 11. und 14. Mai unter 1.000 britischen Erwachsenen durchgeführte Umfrage zeigt, dass jüngere Bevölkerungsgruppen den Anstieg der Wetteaktivität vorantreiben. 43 % der Altersgruppe 25–34 beabsichtigen, während des Turniers häufiger zu wetten, verglichen mit nur 4 % der über 65-Jährigen. Diese Gruppe plant auch die höchsten Einsätze, mit einem durchschnittlichen Einsatz von 16,56 £, was den Gesamtdurchschnitt von 9,54 £ deutlich übersteigt.
Regionale Aktivität und Sicherheitsbedenken
Londoner Bewohner zeigen die höchsten Engagement-Level, wobei 52 % planen, auf England-Spiele zu wetten. Bequemlichkeit ist für 24 % der jungen Erwachsenen der Hauptfaktor bei der Auswahl eines Wettanbieters, während 16 % Online-Plattformen priorisieren. Sicherheit bleibt ein kritisches Thema, da 91 % der Online-Wetter ein sicheres Erlebnis schätzen und 95 % der Londoner Nutzer Sicherheit als entscheidend einstufen.
Chad Reimers, internationaler Vizepräsident für Betrugslösungen bei TransUnion, hob die Risiken im Zusammenhang mit nicht lizenzierten Anbietern hervor. Er merkte an, dass Betrüger die Weltmeisterschaft als großes soziales Ereignis ausnutzen, und warnte, dass jüngere Fans Marken oft vertrauen, ohne deren regulatorischen Status zu überprüfen.
TransUnion rät Verbrauchern, die Lizenzierung der Gambling Commission zu prüfen, Zwei-Faktor-Authentifizierung zu nutzen und Finanzunterlagen auf verdächtige Aktivitäten zu überwachen.