Südkoreanische Behörden haben im Rahmen einer achtmonatigen Polizeiermittlung 2.319 Personen identifiziert, die mit nicht genehmigten Glücksspielaktivitäten in Verbindung stehen. Die Strafverfolgungsbehörden planen, die Durchsetzungsmaßnahmen in den kommenden Monaten landesweit auszuweiten.
Die laufende Untersuchung deckte ein weitreichendes Netzwerk von verdächtigen Teilnehmern auf, die außerhalb regulierter Spielkanäle agieren. Polizeiregistrierungen bestätigen, dass 154 Personen bereits im Rahmen der ersten Durchsetzungsphase festgenommen wurden. Die übrigen identifizierten Personen sind für eine weitere Überprüfung und mögliche verwaltungsrechtliche Maßnahmen vorgesehen.
Zeitraum und Umfang der Durchsetzung
Die achtmonatige Überprüfung konzentrierte sich auf die Verfolgung von lizenzfreien Wetttätigkeiten und den damit verbundenen Geldflüssen. Die Behörden werden die Bearbeitung der Fälle im nächsten Quartal priorisieren, wobei weitere Festnahmen erwartet werden, sobald die Beweismittel zusammengetragen sind. Die Operation richtet sich sowohl gegen organisierte Netzwerke als auch gegen einzelne Teilnehmer, die am Untergrundmarkt beteiligt sind.Frühere Berichte hatten ergeben, dass die Ermittlungen nach der Entdeckung unregelmäßiger Transaktionsmuster in mehreren Provinzen durch Aufsichtsbehörden eingeleitet wurden. Die aktuelle Phase markiert die erste groß angelegte Identifizierungsmaßnahme dieser Art in der Region.