Die Michigan Gaming Control Board hat offiziell ihren Mitgliedsbeitrag beim National Council on Problem Gambling zurückgezogen. Die Aufsichtsbehörde führte die jüngste Partnerschaft des Rates mit der Vorhersageplattform Kalshi als Hauptgrund für die Entscheidung an.
Regulatorische Bedenken und rechtliche Schritte
MGCB-Exekutivdirektor Henry Williams hat den Rückzug in einem Brief an NCPG-Exekutivdirektorin Heather Maurer mitgeteilt. Williams erklärte, dass die Vereinbarung mit der Mission des Rates, verantwortungsvolles Spielen zu fördern und Verbraucher zu schützen, im Widerspruch stehe. Er betonte, dass Kalshi nicht denselben Lizenzanforderungen oder derselben behördlichen Aufsicht unterliegt wie lizenzierte Sportwettenanbieter.
Williams argumentierte, dass die Partnerschaft bei der Öffentlichkeit Verwirrung über den Verbraucherschutz stifte und fälschlicherweise den Eindruck erwecke, Kalshi halte sich an dieselben Standards wie lizenzierte Unternehmen.
Der Rückzug folgt einer rechtlichen Entwicklung in Michigan, wo ein Richter Kalshi am 29. Juni 2026 eine einstweilige Verfügung erteilte. Diese Verfügung hindert die Plattform daran, Online-Sportwetten im Bundesstaat anzubieten oder zu werben. Williams wies darauf hin, dass Kalshi weiterhin in zahlreichen anderen Bundesstaaten an der Bereitstellung von nicht lizenziertem Sportglücksspiel beteiligt ist und derzeit mehreren Klagen im ganzen Land ausgesetzt ist.